Die zweite «Säule» des Toyota-Produktionssystems heißt Jidoka. Dabei handelt es sich um ein System zur Erkennung von Fehlern und ungewöhnlichen Dingen in der Produktion, woraufhin die Linie automatisch angehalten wird, damit Qualitätsprobleme sofort behoben werden können. Auch in der schlanksten Fabrik treten Qualitätsprobleme auf, die schwierig zu erkennen und zu korrigieren sind. Six Sigma ist besonders wirksam, wenn es darum geht, die eigentliche Ursache von Qualitätsproblemen zu entdecken und die Fehler durch Abbau von Schwankungen im Fertigungsprozess zu reduzieren.
Zwar hat der Begriff heute eine weitläufigere Bedeutung bekommen. Doch bezeichnet «Six Sigma» ursprünglich ein nummerisches Maß für Qualität. Um Six Sigma, also sechs Sigma, zu erreichen, müssen 99,99966% Ihrer Tätigkeiten fehlerfrei sein. In der Herstellung bedeutet dies höchstens 3,4 Fehler pro Million gefertigte Produkte oder Teile. Erschreckend ist, dass eine 99%ige Fehlerfreiheit bereits 10 000 Defekten pro Million Teile entspricht, und 95% ganzen 50 000 Fehlern! Schauen Sie sich die zeitliche Entwicklung von |
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